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Unsere Chronik

Gründung

Die Anfänge im Hinterland
Die Entstehung unserer Gemeinde ist eng verbunden mit der Erweckungsbewegung um 1850 im Siegerland und im südlichen Hinterland. Durch die Gründung der „Pilgermission St.Chrischona" am 08.März 1840 durch Christian Friedrich Spittler (1782 - 1867) und durch die Gründung des „Evangelischen Brüdervereins" im Jahre 1850 durch Brüder um Hermann Heinrich Grafe (1818-1869),sowie die Arbeit der „Neukirchener Waisen- und Missionsanstalt" (1878 von Pfarrer Ludwig Doll begonnen) kamen Predigerbrüder in die Häuser unserer Dörfer und verkündigten das Wort Gottes. Erste Zusammenkünfte (Versammlungen) in Mornshausen gab es bereits seit 1891.

Die Anfänge mit Chrischona
Im Jahre 1878 wurde der Evangelist Georg Holdermann von der Pilgermission St. Chrischona nach Lich entsandt um dort und in der Umgebung Gottes Wort zu verkündigen.1881 wurde ein weiterer Evangelist, Friedrich Motzkus, aus Insterburg in Ostpreußen gebürtig, nach Lich entsandt. Ab 1886 kamen die Prediger Franz Thomas Härdle und Eduard Zantopp hinzu. Von Lich aus verkündigten die Chrischonabrüder in immer mehr Ortschaften das Wort Gottes, so dass später in Nieder-Weisel bei Butzbach und in Bellnhausen „Außenstationen“ eingerichtet wurden.

Die Anfänge in Mornshausen
Im Jahre 1894 kam dann Prediger Friedrich Herrmann dazu, der auch in St.Chrischona ausgebildet war und von Bellnhausen/Lahn aus seinen Dienst in unserem Gebiet versah. Die Bibelstunden fanden in den Häusern statt und wurden später von (Laien-)Brüdern, die an Bibelkursen in Lich teilgenommen hatten, übernommen.
Diese Versammlungen in Mornshausen waren zunächst nicht öffentlich und wurden erst im Hause von Franz Pitz , danach im Hause Hermann und dann im Hause Burk (Großeltern von Wilhelm Burk) abgehalten.
Geleitet wurden die Treffen meist durch den Schneidermeister Platt aus Rollshausen und zwei Blau-Kreuz-Sekretäre, die Brüder Kupfrian aus Herborn bzw. Dillenburg. Wegen der schwierigen und langen Anreise der Brüder Kupfrian, verwies man die Mornshäuser dann an die Stadtmission Marburg. Dort war der Chrischona-Prediger Meng stationiert, der die Dienste in Mornshausen ab 1908 übernahm.  Später wechselte er nach Bellnhausen/Lahn und von dort kamen die Brüder zum Dienst nach Mornshausen.

Die Anfänge der Gemeindearbeit
Seitdem die Versammlungen im Hause Burk im Jahre 1908 begannen, waren sie auch öffentlich und jeder konnte daran teilnehmen. Dies haben wir als Beginn der Gemeindearbeit in Mornshausen festgelegt.
Die Prediger und auch Laienbrüder, die in der jungen Mornshäuser Gemeinde Dienst taten, kamen von nun an aus Bellnhausen. Als Laienbrüder, die nach Mornshausen kamen seien Br. Spenler, Br. Kraft, Br. Jung, Br. Johann Jakob Lang, Br. Weimar sowie Wenz von Roth und auch Br. Platt aus Rollshausen genannt. Als Prediger sind bekannt: Br. Müsken, Br. Wachowitz, Br. Willausch und Br. Stähler.

Die Anfänge im eigenen Gemeindehaus  
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Wunsch auf, einen Versammlungsraum zu bauen. Am 12.Juni 1949 konnte das erste Gemeindehaus in der Raue Gass 2a durch Prediger Peters eingeweiht werden. Die Gemeinde wurde von den Predigern aus Bellnhausen betreut.
Später wurde noch ein Haus als Predigerwohnung angebaut.


Eigenständige Gemeindearbeit
Seit dem 01. Januar 1959 ist die Evangelische Chrischona-Gemeinde in Mornshausen eine selbstständige, freigemeindlich geprägte Gemeinschaft.
Neben der Gemeindearbeit in Mornshausen wurden auch in Damm-Etzelmühle, Sinkershausen, Weitershausen, Diedenshausen, Rachelshausen und Bottenhorn Gottesdienste und Bibelstunden abgehalten.
Durch den Zuwachs an Gemeindegliedern entstand in diesem Gemeindehaus schon bald Raumnot, weil es an Räumen für Kinder-, Jugend- und Gemeindearbeit fehlte.
Es eröffnete sich Ende 1985 eine Möglichkeit, das Anwesen der Zigarrenfabrik Rinn & Cloos in der Hauptstraße 27 zu erwerben.
Die Firma aus Heuchelheim bei Gießen hatte das frühere Schulgebäude zur Zigarrenfabrik umgebaut und dort bis Februar 1984 produziert. 
In der damaligen Gemeindeleitung war man sich einig darüber, dass das Anwesen in der Hauptstrasse 27 nur gekauft werden konnte, wenn sich ein Käufer für das Gemeindhaus Raue Gass fand. Zwei Jahre mussten wir „geduld“ üben, bis am 16.Dezember 1987 uns ein Telefonanruf aus Gladenbach erreichte, mit der Mitteilung, dass die „Stadtverordneten der Stadt Gladenbach beschlossen haben, das Anwesen Raue Gass 2a zu kaufen“.
Damit war der Weg frei, das Anwesen zu kaufen.
Nach einer Umbauphase war am 03. September 1989 die Einweihung unseres jetzigen Gemeindehauses.