Gottesdienst vom 26.04.2009 mit dem Thema “Was bedeutet Gnade?“
Gottesdienst vom 26.04.2009 mit dem Thema “Was bedeutet Gnade?“
Prediger: Radivoje Stevanovic
Thema: Was bedeutet Gnade?
Predigttext: div. Bibelstellen (siehe unten)
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Gliederungspunkte/Inhalt der Predigt
Apostelgeschichte 20, 24: “Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes.“
Johannes 3,16 steht: "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeboren Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben."
1.) Die Situation des natürlichen Menschen
2.) Das Geschenk der Gnade
Psalm 51, 3-4: "Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit, wasche mich rein von aller Sünde ..."
Psalm 103, 3: "Der da all meine Sünde vergibt“
Psalm 103, 8: "Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte"
Psalm 103, 10: "Er handelt nicht nach unseren Sünden"
Psalm 103, 13: "Wie ein Vater sich über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten"
Römer 3, 22-24: „Ich rede aber von der Ge-rechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glau-ben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus gesche-hen ist.“
Johannes 1, 16: „Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade“
Epheser 2, 8+9: "Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.“
3.) Die Auswirkung der Gnade
Titus 2, 11-12: "Denn es ist Gottes heilsame Gnade erschienen, dass wir absagen dem nichtgöttlichen Wesen und gerecht leben
2. Korinther 12, 10: "Meine Gnade reicht für dich, denn meine Kraft kommt in deiner Schwachheit zur Vollendung".
Zusammenfassend kann man sagen:
Wir Menschen haben von Natur aus keine Möglichkeit, in den Genuss der doch so not-wendigen Segnungen Gottes zu kommen. Die Verbindung zu Gott ist abgeschnitten, tot. Da nützen alle Bemühungen, Arbeiten, Gebete nichts. Doch Gott beugt sich in Christus zu uns in eine unheile Welt herab, um heil zu machen. Sein Motiv ist Liebe zu uns, dieses Ge-schenk von "Rettung aus der Grube" ist unverdient. Das ist Gnade.
Du kannst es annehmen, akzeptieren und dich hierüber freuen, oder es ablehnen, gleichgültig sein und weiter ver-suchen, selbst das zu erarbeiten, was du allein mit menschlichen Mitteln nicht bekommen kannst, nämlich Zugang zum lebendigen Gott. Und auch als gläubiger Christ wirst du feststellen, dass du abhängig bist von Gott, der dich liebt, der dich aufbauen will, der dich zum Ziel führen will.
Doch dieses Wirken wird keinem aufgezwungen, es ist ein Geschenk, eine Wohltat, eine Freundlichkeit Gottes. Wir müssen eigentlich nichts anderes tun, als die Gnade anzunehmen und in dieser Gnade zu bleiben.
Galather 2, 21: „Ich werfe nicht weg die Gnade Gottes; denn wenn die Gerechtigkeit durch das Gesetz kommt, so ist Christus vergeblich gestorben.“
Gottesdienst vom 26.04.2009
Sonntag, 26. April 2009